Kleiner Ratgeber: Besser schlafen

 

Rund ein Drittel unseres Daseins verbringen wir im Schlaf. Der Schlaf ist - neben einer gesunden Ernährung und ausreichender Bewegung - die wichtigste Säule der Gesundheit. Von ihm hängt unsere Leistungsfähigkeit ab. Gern möchten wir Ihnen hier ein paar kleine "gut temperierte" Tipps geben, wie man besser schläft.

 

                Schlafzimmer ideal temperieren

 

Starken Einfluss auf den Schlaf haben die Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit. Sie sollten weder schwitzen noch frieren. Als geeignete Temperatur im Schlafzimmer gelten 18°C. Ein oder zwei Grad Celsius mehr oder weniger stören den Schlaf aber auch nicht - Frieren bringt nämlich nichts. Unter 16°C  sollte die Zimmertemperatur jedoch nicht fallen. Einerseits verkrampft sich die Muskulatur bei Kälte, andererseits fördern nächtliche Temperaturen unter 16°C die Schimmelbildung im Schlafzimmer, weil die Feuchtigkeit, die der Körper nachts ausscheidet, nicht trocknen kann.

Wichtiger als kühle Luft ist ausreichend Sauerstoff: abends vorm Zubettgehen 15 Minuten stoßlüften, dann schläft sich's besser. Außerdem sind zwischen 45% und 65% Luftfeuchtigkeit optimal. Wenn es nicht zu kalt – oder zu laut – ist, schlafen Sie vorzugsweise bei gekipptem Fenster – keinesfalls aber bei Zugluft.

Beachten Sie: Bereits am späten Abend beginnt die Körpertemperatur zu sinken und erreicht das Minimum gegen 3 Uhr nachts. Schlafen Sie in einem zu warmen Raum, kann Ihr Körper nicht genügend abkühlen. Ist es zu kalt, beugt der Körper durch Erwärmen vor. Die optimale Schlaftemperatur kann in beiden Fällen nur schwer erreicht werden.

 

             Bettwaren perfekt temperieren

 

Das optimale Schlafklima im Bett können Sie positiv durch atmungsaktive SleepCOOL.-Produkte beeinflussen. Temperaturregulierende SleepCOOL.-Bettwaren sorgen für ein optimales Zusammenspiel von Körper, Temperatur und Feuchtigkeit. Das Mikroklima auf der Haut wird positiv beeinflusst, Schwitzen und Frieren werden reduziert (s. auch nähere Erläuterung zu Phase-Change-Materialien (PCM). Noch mehr Hintergründe zu thermodynamischen Gesetzmäßigkeiten erfahren Sie hier.

 

             Nehmen Sie ein heißes Bad

 

Ein gemütliches Bad erhöht Ihre Körpertemperatur ein wenig. Wenn Sie herauskommen, kühlen Sie recht schnell ab, was den natürlichen Prozess des Einschlafens nachahmt. Wenn das Gehirn den Körper auf das Schlafen vorbereitet, fällt die Körpertemperatur auf natürlichem Wege. Für die Wirksamkeit gibt es eine physiologische Erklärung: Durch die Bäder werden die peripheren Gefäße erweitert, was die Körperkerntemperatur senkt. Dieses auch physiologisch am Abend auftretende Absinken der Körpertemperatur wird als starker Einschlafreiz empfunden. Ein warmes Bad hilft also nicht nur, schneller einzuschlafen, sondern auch besser zu schlafen, wie mehrere klinische Studien belegen.

 

            Vermeiden Sie kalte Füße

 

Frauen leiden oft unter kalten Füßen – und die sind ein echter „Killer“ für den guten Schlaf. Ein guter Einschlaftipp ist ein warmes Fußbad: Das fördert die Durchblutung und wirkt zusätzlich noch gut zur Entspannung und gegen Unruhe. Was auch noch helfen kann: Ziehen Sie Socken an im Bett.

 

            Vermeiden Sie kalte Duschen 

 

Vermeiden Sie (besonders bei warmen Außentemperaturen) eine kalte Dusche vor dem zu Bett gehen. Das kalte Wasser führt dazu, dass sich die Gefäße zusammenziehen, so kann Wärme nicht so gut aus dem Körper  transportiert werden. Besser funktioniert eine warme Dusche, am besten sind jedoch Wechselduschen, erst kühl dann warm.
In heißen Sommernächten: Wenn Sie sich auf Grund von hohen Temperaturen erschöpft und matt fühlen und deshalb nicht schlafen können, dann gehen Sie ins Badezimmer und halten Sie den Puls beider Hände ein bis zwei Minuten lang unter laufendes, kaltes Wasser. Sie werden staunen, wie angenehm das ist und wie gut Sie danach einschlafen.

 

            Führen Sie ausreichend Flüssigkeit zu 

 

In heißen Sommernächten sollte man, wenn man nicht schlafen kann, Flüssigkeit zuführen. Man sollte trinken, auch wenn man keinen Durst verspürt. Ideal sind Melissentee, Hopfentee, Hibiskusblütentee oder aber Wasser mit etwas Zitronensaft, alles ungesüßt und nicht eiskalt, sondern in Zimmertemperatur.

  Sleepcool. - besser schlafen