Abends frieren, nachts schwitzen: Besser schlafen in der Übergangszeit

Abends frieren, nachts schwitzen: Besser schlafen in der Übergangszeit

Abends frieren, nachts schwitzen: Besser schlafen in der Übergangszeit

Abends ziehst du die Bettdecke bis zum Kinn. Ein paar Stunden später schiebst du sie zur Seite, weil dir plötzlich viel zu warm ist. Und kurz darauf fröstelst du wieder. Willkommen in der Übergangszeit: Die Sommerdecke fühlt sich manchmal zu dünn an, die Winterdecke schon nach wenigen Stunden zu warm.

Was jetzt hilft? Ein Blick auf das Zusammenspiel von Bettdecke, Schlafkleidung und Schlafzimmer. Denn entscheidend ist, ob dein Bett über die Nacht hinweg zu deinem Wärmebedarf passt.

Warum friere ich beim Zubettgehen und schwitze später?

Wenn du ins Bett steigst, sind Bettwäsche und Matratze zunächst noch kühl. Dein Körper erwärmt die unmittelbare Umgebung unter der Decke nach und nach. Was sich anfangs angenehm kuschelig anfühlt, kann deshalb später zu warm werden.

Gerade im Frühjahr und Herbst greifen wir nach einem kühlen Abend schnell zur dickeren Bettdecke. Dazu kommen vielleicht ein warmer Schlafanzug und eine zusätzliche Kuscheldecke. Diese Kombination hält Wärme zurück – möglicherweise mehr, als du im Laufe der Nacht brauchst. Ein zu warmes Zimmer oder zu warme Bettwaren können nächtliches Schwitzen auslösen.

Das Wärmegefühl in den ersten Minuten ist deshalb nur ein Teil der Entscheidung für die passende Bettdecke. Ebenso aufschlussreich ist, wie du dich später in der Nacht und morgens fühlst.

Nicht nur die Raumtemperatur zählt

Zwischen deinem Körper, der Matratze und der Bettdecke entsteht ein eigenes kleines Klima: das sogenannte Bett- oder Mikroklima. Hier sammeln sich Wärme und Feuchtigkeit.

Deshalb lohnt sich bei einem unangenehmen Schlafklima der Blick auf das gesamte Bett:

  • Wie warm ist deine Bettdecke?

  • Trägst du dicke oder leichte Schlafkleidung?

  • Liegen zusätzliche Decken auf deinem Bett?

  • Fühlt sich auch die Unterlage unter deinem Rücken zu warm an?

Wer nachts schwitzt, muss also nicht automatisch das Schlafzimmer noch stärker auskühlen. Oft ist es sinnvoller, zunächst die Kombination aus Kleidung und Bettwaren anzupassen.

Fünf praktische Tipps für angenehmere Nächte

1. Wechsle nicht allein nach dem Kalender zur Winterdecke

Die ersten kühlen Septemberabende bedeuten nicht automatisch, dass du schon eine besonders warme Decke brauchst. Entscheidend sind die Bedingungen in deinem Schlafzimmer und dein persönliches Wärmeempfinden.

Beobachte einige Nächte lang: Frierst du wirklich über längere Zeit – oder nur kurz beim Einschlafen? Wachst du später auf, weil dir warm ist? Diese Unterscheidung hilft dir bei der Auswahl.

2. Verändere zunächst nur eine Sache

Dicker Schlafanzug, Winterbettdecke und Kuscheldecke gleichzeitig machen es schwer herauszufinden, was du tatsächlich brauchst.

Probiere zunächst eine kleine Änderung aus: Lass beispielsweise die zusätzliche Decke weg oder trage leichtere Schlafkleidung. So kannst du besser beurteilen, welche Kombination für dich angenehm ist.

3. Lüfte passend zu deinem Schlafzimmer

Frische Luft vor dem Schlafengehen kann angenehm sein. Ob das Fenster nachts offen bleiben sollte, hängt unter anderem von Außentemperatur, Lärm und Zugluft ab.

Richte dich danach, wie sich dein Zimmer tatsächlich anfühlt. Wenn du wegen der kühlen Luft mehrere zusätzliche Schichten brauchst und darunter später schwitzt, lohnt es sich, beide Seiten gemeinsam anzupassen.

4. Stimmt eure Bettdecken individuell ab

Du frierst, dein Partner schwitzt? Dann dürfen eure Bettdecken unterschiedlich sein. Auch im selben Schlafzimmer können zwei Menschen verschiedene Wärmebedürfnisse haben.

Mit getrennten, passend gewählten Decken lässt sich das Bett für beide angenehmer einrichten. Niemand muss sich dabei am Wärmeempfinden des anderen orientieren.

5. Achte auf Temperaturausgleich und passende Wärmeleistung

Für die Übergangszeit kann eine temperaturregulierende Bettdecke interessant sein. Sie sollte aber auch in ihrer grundsätzlichen Wärmeleistung zu dir passen. Eine sehr warme Decke wird durch eine zusätzliche Temperaturregulierung nicht automatisch zur leichten Sommerdecke.

Was bedeutet „temperaturregulierend“ eigentlich?

Outlast® arbeitet mit sogenannten Phase-Change-Materialien, kurz PCM. Diese können beim Wechsel ihres Aggregatzustands Wärme aufnehmen, speichern und später wieder abgeben. In Textilien soll das Temperaturschwankungen im unmittelbaren Körperumfeld abpuffern. 

Für deine Bettdecke bedeutet das: Wird es wärmer, kann das Material einen Teil der Wärme aufnehmen. Unter passenden Temperaturbedingungen kann gespeicherte Wärme wieder freigesetzt werden.

Das Material erzeugt dabei keine eigene Wärme und kühlt nicht unbegrenzt. Raumtemperatur, Schlafkleidung und die gewählte Decke bleiben deshalb entscheidend.

Welche SleepCOOL-Bettdecke passt zur Übergangszeit?

Wenn du nachts schnell zu warm wirst und eine leichte Decke bevorzugst, ist die Cool.EMOTIONS in der leichten Ausführung eine mögliche Wahl. Sie verbindet Outlast®-Funktionsmaterial auf Lyocell-Basis mit einer Baumwollseite. Das Füllgewicht beträgt je nach Größe 400 beziehungsweise 490 Gramm. 

Ob diese Ausführung für dich ausreicht, hängt von deinem Schlafzimmer und deinem persönlichen Wärmebedarf ab. Wer dauerhaft friert oder deutlich kühler schläft, benötigt möglicherweise eine wärmere Variante.

Du bist unsicher, welche Decke zu dir passt? Sag uns, welche Bettdecke du bisher nutzt, wie warm dein Schlafzimmer ungefähr ist und ob du eher beim Einschlafen frierst oder später ins Schwitzen kommst. Wir helfen dir gerne bei der Auswahl.

Häufige Fragen zur Übergangszeit

Brauche ich eine eigene Bettdecke für Frühjahr und Herbst?

Nicht unbedingt. Wenn deine vorhandene Decke für dich angenehm ist, kannst du sie weiterverwenden. Eine andere Wärmeausführung wird dann interessant, wenn du regelmäßig frierst oder dir deine Decke zu warm ist.

Hilft eine dünnere Decke immer gegen nächtliches Schwitzen?

Sie kann helfen, wenn deine bisherige Decke zu warm ist. Schwitzen kann jedoch auch andere Ursachen haben. Wenn du regelmäßig trotz kühler Schlafumgebung durchnässt aufwachst oder weitere Beschwerden auftreten, solltest du das ärztlich abklären lassen. 

Kann eine temperaturregulierende Bettdecke auch passen, wenn ich abends friere?

Ja, sofern sie deinem Wärmebedarf entspricht. Temperaturregulierung und Wärmeisolation erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Deshalb sollte die Decke sowohl vom Material als auch von ihrer Wärmeleistung zu dir passen.

Finde deine Bettdecke für die Übergangszeit – und mach es dir so gemütlich, wie es zu dir passt.


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Mitarbeitern und Experten, die sich seit Jahren mit dem Thema
„Klimakomfort“ beschäftigen und hier auf einen reichhaltigen
Erfahrungsschatz auf unterschiedlichen textilen Gebieten zurückgreifen
können - sei es bei Bettwaren oder bei Bekleidung, Schuhen, Accessoires.

Der Sitz der Colheim GmbH & Co KG ist im baden-württembergischen
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